Pfadfindergilde Roman Köhler
Gruppe 27 Donaustadt
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                                                                         28.03.2010 +

 
   
                                   Frau  LUITGARD KERSCHBAUM  ist von uns gegangen  
                                                                                                                     

Das älteste Pfadfindergildemitglied Österreichs und Ehrenmitglied der Pfadfindergilde Roman Köhler feierte vor kurzem den 103.Geburtstag.
 
Luitgard Kerschbaum wurde am 26. Jänner 1907 in Wien geboren und war bei den Pfadfindern in Wien und Niederösterreich eine sehr junggebliebene bekannte Dame.
Als junge Frau erlebte sie die Wirtschaftskrise, den Nationalsozialismus und den Ausbruch des 2.Weltkrieges.
In den 30er Jahren leitete Luitgard eine Pfadfinderinnengruppe im Heim der heute noch bestehenden Gruppe 27 im 2. Wiener Gemeindebezirk.
 
Mit 99 Lebensjahren hat sie die Gründung der Pfadfindergilde Roman Köhler befürwortet, ist dieser Gilde beigetreten und wurde in der Gründungsversammlung zum Ehrenmitglied ernannt.
 
Kurz nach ihrem 100er bekam sie bei der Investitur in St. Leopold das erste Halstuch der Pfadfindergilde Roman Köhler vom Gildemeister überreicht.



BEGRÄBNISANSPRACHE
bei der Beerdigung von Frau LUITGARD KERSCHBAUM
am 9. April 2010 auf dem Friedhof St.Martin (Klosterneuburg)

Verwandte, Freunde, PfadfinderInnen, liebe Trauergemeinde !

Es ist fast unmöglich, das Leben der Jahrhundertfrau Luitgard Kerschbaum in
Kürze zusammenzufassen. Man müsste ein Buch über ihr reiches und erfülltes
Leben schreiben.
Frau Luitgard Kerschbaum ist am 26. Jänner 1907 in der Vorgartenstraße in
der Leopoldstadt geboren und lebte hier bis 2006, immer verbunden mit der
Pfarre Donaustadt am Mexikoplatz.
Zum Zeitpunkt ihrer Geburt wurde noch fleißig an der Kaiser-Jubiläumskirche
gebaut. Sie konnte sich noch erinnern, dass Kaiser Franz Josef am
2.November 1913 anlässlich der Weihe der Kirche an ihr vorbeifuhr.
Frau Kerschbaum war Fürsorgerin beim Land Niederösterreich. Mit Gewissenhaftigkeit
und Durchsetzungsvermögen übte sie diesen Beruf aus. Stets
kämpfte sie auf der Seite der Bedürftigen und Benachteiligten und schaffte es
immer, Geldmittel für ihre Schützlinge zu bekommen - eine zarte kleine - aber
starke Frau, wenn es um soziale Not ging.
Auf ihre Initiative entstand bei den Trinitarierinnen in Mödling ein Sprachheilheim
für sprachgestörte Kinder, das sie mit großer Umsicht begleitete.
Frau Kerschbaum war besonders mit den Seelsorgern der Pfarre Donaustadt,
den Trinitariern verbunden, die seit 1917 an der Kaiser-Jubiläumskirche
wirken.
In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts gründete sie zusammen mit
P. Paul Walter die Pfadfindergruppe 27 „Donaustadt“ und wohl eine der ersten
Pfadfinderinnengruppe.
1931 konnte sie mit ihrer Gruppe den Gründer der Pfadfinder, Lord Baden
Powell, bei der internationalen Konferenz in Baden bei Wien begrüßen. Wie
viele junge Menschen hat sie in der Pfadfinderbewegung begleitet und ihnen
den rechten Weg gewiesen.
Als die Nationalsozialisten die Pfadfinder auflösten blieb sie mit ihren jungen
Leuten geheim in Verbindung. Sie kamen einzeln oder höchstens zu zweit zu
ihr in die Wohnung, um die Gemeinschaft der Pfadfinder nicht ohne Risiko
weiter zu pflegen.
Frau Kerschbaum und P. Paul Walter haben sich nach dem Krieg mit den
ehemaligen Pfadfinderinnen immer wieder getroffen. Nach der 9-Uhr-Messe
sah man immer eine Gruppe von Damen, ehemalige Pfadfinderinnen, um Frau
Kerschbaum versammelt. Zwei davon leben heute noch. Frau Kerschbaum
war die älteste Pfadfinderin Österreichs.
Zusammen mit Familie Grün hat sie jahrelang am Montag das Sammelgeld
der Pfarre sortiert und gezählt. Frau Kerschbaum war bis zuletzt Mitglied der
Marianischen Frauenkongregation der Pfarre Donaustadt, derzeit geleitet von
der Präfektin, Frau Kühnlein und vom Präses, Kaplan Johannes.
Mit 99 Jahren übersiedelte sie in das Pensionistenwohnhaus "Prater", wo sie
sich sehr wohl und gut aufgehoben fühlte. So konnte sie noch am 26. Jänner
2010 ihren 103. Geburtstag in voller geistiger Frische und körperlicher
Mobilität feiern. Im Februar besuchte sie noch unsere Schwestern in Mödling.
Die letzten Wochen im Spital wurden für sie sehr mühsam, gleichsam eine
vorweggenommene Karwoche ihres Lebens. Mit letzten Kräften hat sie am
Palmsonntag, 28. März 2010, noch mit mir (P. Alfred) gebetet. Ich konnte ihr
sagen, daß Gott sie unendlich liebt, daß sie sich ganz in seine liebenden
Hände fallen lassen kann, da sie so viel Gutes in ihrem Leben getan hat. Noch
am selben Abend ist sie hinüber gegangen in das Paradies.
Frau Kerschbaum war eine feine, liebenswürdige Person mit ihrem gütigen
Lächeln und ihrer großen Barmherzigkeit, mit der sie die Fehler der anderen
entschuldigte und zudeckte.
In der Pfadfinderbewegung war sie bis zuletzt engagiert und hat auch viele
Auszeichnungen erhalten, ebenfalls vom Land Niederösterreich.
Der Landeshauptmann von Niederösterreich, Erwin Pröll, hat sogar einen
Kranz geschickt.
Frau Luitgard Kerschbaum war eine gläubige Frau, immer mit der Kirche
verbunden, auch in Zeiten der Kirchenfeindlichkeit.
Von ihr kann man sagen: Sie lebte nicht für sich selbst, sondern immer für
ihre Verwandten, Freunde, Pfadfinder und viele andere. Sie lebte für Jesus
und sie starb auch in die Hände Gottes hinein.
„In Ehrfurcht blick ich auf zu dir, 0 Herr, mein Gott auf dich vertraue ich“ steht
auf der Parte. Jetzt kann sie Gott von Angesicht zu Angesicht schauen und für
immer daheim sein.

P. Alfred Zainzinger- Trinitarier


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MOTTO: Superhelden und böse Schurken



Einige Mitglieder unserer Gilde besuchten das traditionelle GSCHNAS der Pfadfindergruppe 27. Bei Tanz, Speis und Trank tauschten wir Jugenderinnerungen aus (das letzte Gschnas der 27-er besuchten Helga und Ladi vor 23 Jahren). Mit schönen Tombolapreisen gings sehr spät und mit guter Laune nachhause.


Wir waren alle einer Meinung: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!!!!!!!

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Sigmund Freuds Couch
 
Viele Besucher des Sigmund Freud Museum fragen spontan nach der berühmten Couch, wenn sie eine Führung an der Wirkungsstätte des 1856 in Mähren geborenen Begründers der Psychoanalyse erleben. Mit dieser Frage musste sich auch die
Gilde Roman Köhler bei ihrem Kulturnachmittag am 27. Februar auseinander setzen. In Freuds Lebens- und Arbeitsräumen konnten die 16 Teilnehmer an der Führung originale Möbel, Gebrauchsgegenstände und Antiken aus Freuds Besitz sehen.
Seit 1891 verbrachte Freud 47 Jahre mit seiner Familie – seiner Frau Martha, sechs Kindern und seiner haushaltsführenden Schwägerin, sowie mehreren Hunden – in der Wiener Berggasse 19. Jeden Mittwochabend trafen sich dort Freud und seine
Schüler, 1908 entstand daraus die Wiener Psychologische Vereinigung.
 
Und die Couch? Sie ist in Fotomontagen aus Freuds Ordinationsraum zu sehen. Freud musste bekanntlich 1938 vor
dem damaligen Regime nach London flüchten. Die berühmte Liege wurde mitgenommen und befindet sich heute noch dort.
Freud starb an den Folgen seines starken Zigarrenkonsums 1939 und ist in London begraben.
       
        Die Rückkehr ins Heute fand mit der Nachbesprechung im nahen Lokal „Centimeter“ statt.   MW
                                                                                                                                    
            
 
Das Haus Berggasse 19 steht heute weltweit für einen Namen: Sigmund Freud. Er begründete jene bahnbrechende Wissenschaft vom Menschen, die unsere Auffassung seelischer Vorgänge grundlegend verändern sollte – die Psychoanalyse. In den letzten 20 Jahren entwickelte sich das bürgerliche Haus
im 9. Wiener Gemeindebezirk zu einem für Österreich einmaligen international wahrgenommenen Ort.
Mit dieser weltweit bekannten Adresse verfügt Österreich über ein spezifisches kulturelles Erbe: Freud verstand sich als Pionier in seiner eigenen Zeit, der die engen Grenzen einzelner wissenschaftlicher Disziplinen hinter sich ließ und Neuland betrat. 47 Jahre lang arbeitete er in seiner Praxis im Haus
Berggasse 19 an einer neuen Auffassung psychischen Geschehens, eher er 1938 vor den Nationalsozialisten aus seiner Heimat flüchten musste. Deshalb steht diese Adresse - inhaltlich wie symbolisch - für einen verantwortungsvollen Umgang mit historischen Traumen, lösungsorientierten Konfliktstrategien und interdisziplinären wissenschaftlichen Denkmodellen.
Die Sigmund Freud Privatstiftung stellt schon heute an der Adresse Berggasse 19 eine weithin anerkannte wissenschaftliche Einrichtung dar. Auf unterschiedlichen Ebenen werden Wissen über Wien und seine Wissenschaftsgeschichte sowie aktuelle Bezüge zwischen Psychoanalyse und anderen Disziplinen vermittelt. Das Museum und die Forschungsbibliothek bieten dazu die idealen Voraussetzungen. Sie verstehen sich als Schnittstelle zwischen Tradition und zukünftiger Forschung und positionieren sich im internationalen Kultur- und Wissenschaftsfeld als transdisziplinäres Forum.

Seit der Schenkung des Hauses ist der Stiftung gelungen, zu den bisher genutzten 710 m2 weitere 846 m2 aus dem bisherigen Wohnungsbestand für ihre Aktivitäten zu sichern. Dies stellt die Sigmund Freud Privatstiftung gemeinsam mit der Republik Österreich und der Stadt Wien 2009 anlässlich Freuds 70. Todestages vor die Aufgabe, ein international sichtbares Signal zu setzen: Die Erhaltung und den Gesamtausbau von Berggasse 19 auf über 1500 m2 zu sichern, richtungweisende Maßnahmen in Freuds ehemaliger Wirkungsstätte durch den Ausbau des Museums und der Bibliothek als wirksamer Forschungseinrichtung zu setzen und damit eine Initiative zu starten, einst vertriebenem Wissen in Österreich wieder einen angemessenen Ort zu geben.

Dadurch ergibt sich die einmalige Möglichkeit und Verpflichtung, die Weiterentwicklung und langfristige Sicherung einer Institution zu fördern, die bereits jetzt über alle geografischen und kulturellen Grenzen hinweg Beachtung und Anerkennung findet, und diese nachhaltig in Wien zu verankern. Das Sigmund Freud Haus kann für Stadt und Bund ein weltweit wahrgenommenes Symbol für das große kulturelle Erbe Österreichs und seinen Umgang mit einst vertriebenem Wissen darstellen.
 
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Draisinenrennen im Wiener Prater
 
 
Das verrückteste Draisinenrennen hat am 7.März 2010 auf den Schienen der Liliputbahn im Wiener Prater stattgefunden, an dem aus ganz Österreich 11 Teams zum Draisinen-Grand Prix Österreichs angereist sind. Herr BV Kubik hat das Rennen um 11 Uhr eröffnet und viele Schaulustige erfreuten sich an den Showeinlagen der Draisinenteams.
Die berühmt berüchtigte Draisine, die schon im Wilden Westen und in unzähligen Hollywoodfilmen für Spannung gesorgt hat, stand im Mittelpunkt dieses Events. Neben der Geschwindigkeit im Zweierteam wurden auch die Show, Präsentation, der Bau der Draisine und die Geschicklichkeit bewertet. Neben dem spannenden Rennen wurden auch ein vielfältiges Kinderprogramm und viele kulinarische Köstlichkeiten wie z.B. Glühwein, Kartoffelpuffer und Bratwurst geboten.
 
Das Team mit der schnellsten Draisine und der atemberaubendsten Show hat das verrückteste Draisinenrennen der Welt gewonnen und zwar wie erhofft und erwartet unsere
 
Pfadfindergruppe 27, 1020 Wien Wohlmutstraße unter dem Namen „Nautilus“ mit einer grandiosen Showeinlage und einer Bestzeit.

                                     1. Platz Nautilus GR 27
                                     2. Platz The Lost Boys
                                     3. Platz CAEX Ybbssitz
                                     4. Platz GR 52

Mitglieder und Freunde der 27er, der Gilde Bonifaz Wohlmut und Gilde Roman Köhler verfolgten an diesem kalten Frühlingssonntag dieses spektakuläre Rennen.
 
Wir sind alle stolz auf unsere 27er. BRAVO!!!! Gratulation!!!!
 
 
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BERICHT Gruppengeburtstag „einmal anders“
                                        
 
Heuer wurde der Gruppengeburtstag einmal anders gefeiert. Die Pfadfindergruppe 27 hat den Geburtstag im Rahmen einer Wochenendaktion mit Übernachtung in der Van-Swieten-Kaserne gefeiert.


Die Van-Swieten-Kaserne ist eine Kaserne des Österreichischen Bundesheeres in Wien im
21. Wiener Gemeindebezirk (Floridsdorf). Sie wurde nach dem Leibarzt Maria Theresias und
Begründer der sogenannten Älteren Wiener Medizinischen Schule, Gerard van Swieten, benannt.


Das Militärmedizinische Zentrum


Das Militärmedizinische Zentrum ist das größte Sanitätszentrum des Heeres. Durch Zusammenführung der Sanitätsdienststellen Heeresspital, Sanitätsschule, Gesundheits- und Krankenpflegeschule sowie der Sanitätsanstalten Baden und St. Pölten entstand ein Kompetenzzentrum, das die bestmögliche medizinische Versorgung für Soldaten und Bedienstete des Bundesheeres sicherstellt.
Die Heeresapotheke, das Arbeitsmedizinische Zentrum, der Truppenärztliche und der Notärztliche Dienst sind weitere wichtige Elemente des Militärmedizinischen Zentrums.

Wir haben uns um 10 Uhr bei der Kaserne mit Pfadfindern, Eltern und Freunden getroffen und nach der Gruppeneinteilung hat die Gilde Roman Köhler eine kurze Wanderung gemacht. 

Die Mittagsrast haben wir in der „Schildkrot“, Senderstraße 33, 1210 Wien, gehalten und a
nschließend sind wir auf die Lagerwiese zum Bisamberg gegangen, wo die Pfadfindergruppen die Ergebnisse ihrer Aufgaben präsentierten. Danach haben alle an der gemeinsamen feierlichen Zeremonie (Pfadfinderversprechen) beim Gruppenstein um 15 Uhr teilgenommen.
 
Traditionell haben wir den Tag beim Heurigen Klager in Stammersdorf ausklingen lassen und ein schöner Tag mit vielen netten Plaudereien zwischen Pfadfindern und Gildemitgliedern ist zu Ende gegangen. 

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Liebe Gildefreunde!

Bericht über unseren Besuch auf der Kuffnersternwarte.

Nach einer Stärkung in einer Gaststätte besuchten wir die Kuffnersternwarte.

Wir erfuhren, dass der denkmalgeschützte Bau aus dem 19. Jahrhundert vom

damaligen Besitzer der Ottakringer Brauerei gestiftet wurde.

Ein Astronom hielt einen Vortrag und erklärte uns unser Sonnensystem und

auch die die Welt der Fixsterne und Galaxien nach dem

heutigen Stand der Wissenschaft. Unser Heinz Auer stellte die interessante

Frage, wie sich Astronomen und Astrologen unterscheiden.

Die Antwort war, dass die Astrologie jeder wissenschaftlichen Erkenntnis

entbehrt, außer dass sich ein Kind vielleicht geringfügig

anders entwickelt, ob es in der warmen oder kalten Jahreszeit geboren wird.

Ich persönlich halte die diese Erklärung für

zutreffend, da sie sich mit meiner persönlichen Meinung zu 100% deckt. Für

mich sind die Astrologen Scharlatane. Aber das ist meine

persönliche Meinung, die ich keinen andern aufzwingen möchte.

Und jetzt zum hauptsächliche Ziel, der Fernrohrbeobachtung:

Mit dem Fernrohr der Kuffnersternwarte konnte man erstmals mit der damals

in den Kinderschuhen steckenden Fotografie Fotos

vom Sternenhimmel herstellen. Da zur Zeit der Erbauung noch kein

elektrischer Strom zur Verfügung stand, musste die Kuppel

händisch gedreht werden. Dieser Zustand wurde bis heute beibehalten. Unser

Gildemitglied Heinz Auer hat sich in dankenswerter

Weise darum bemüht und Schwerarbeit geleistet.

Als erstes Objekt wurde der zunehmende Halbmond besichtigt. Am Terminator,

der Licht-Schattengrenze traten die Krater besonders deutlich hervor.

Danach kam der Saturn in Visier. Deutlich war sein Ring und auch sein größter

Mond Titan sichtbar.

Der Mars wäre noch am sichtbaren Himmel gestanden, ab er da er sich derzeit

in Erdferne befindet, würde er sicher kein

lohnendes Objekt abgegeben haben. Da die Zeit schon sehr fortgeschritten

war, wurde die Besichtigung beendet.

Ich hoffe, dass mein Vorschlag zur Besichtigung der Kuffnersternwarte von

Erfolg gekrönt war.

Liebe Grüße Fredi.

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4.2010  Wandertag in Mödling 24.

 
 
 
Unsere Wanderung auf den Husarentempel führte uns durch das östliche Randgebiet des Wienerwaldes nahe der Bezirkshauptstadt Mödling.
Ausgangspunkt und Treffpunkt war um 10 Uhr beim Waldgasthaus „Bockerl“, An der Goldenen Stiege, und viele Gildenfreunde haben sich dort eingefunden.
 
Der Husarentempel steht auf einer 494 m hohen Bergkuppe und ab 1812 wurde im Auftrag des Fürsten Liechtenstein von Josef Kornhäusel die Nachbildung eines dorischen Tempels errichtet.
 
Nach diesem, für einige von uns anstrengenden, Aufstieg sind wir auf eine Stärkung Richtung Waldrast „Zur Krausten Linde“ gegangen.
 
Unser Rückweg ins Tal war sehr gemütlich und alle Freunde freuten sich schon auf das Treffen mit Pfarrer Alfred beim Heurigen Körber.
 
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 MISSION  OKTOPUS   -  GRUPFILA 2010

Das NationalparkCampLobau, am Rande des Nationalparkes Donau-Auen, wurde 1999 von der Stadt Wien errichtet.

Das Camp wird vom Verein Grüne Insel betreut. Ein vielfältiges und abwechslungsreiches Outdoor-Programm ermöglicht Schulklassen, Familien, Kindern und naturbegeisterten Gruppen unmittelbaren Naturkontakt und Erholung.

Aufgrund der Absage des Lagers in Rosenburg hat das Lager der Pfadfindergruppe 27 in der Lobau stattgefunden.

Die Gilde Roman Köhler hat sich mit viel Elan und Freude an diesem Pfingstlager beteiligt. Am Samstag haben wir für den Spartenkirtag, der am Sonntag stattgefunden hat,  unsere Station  "BAUERNGOLF" aufgebaut. Unsere Knotenkünstler Fredi und Manfred sorgten dafür, dass die 5 Teil-Stationen fachgerecht errichtet wurden.
Bei der Siegerehrung wurden die Kinder mit Urkunden und Preisen belohnt.

Das Programm der drei Tage war sehr umfangreich und ausgezeichnet organisiert. Auch der Wettergott hatte mit uns Erbarmen und ließ nur wenige Regentropfen vom Himmel fallen. 

Kurz und gut: GRATULATION an Babsi und ihrem Team! Sie haben wirklich in dieser kurzen Zeit der Umorganisation eine Meisterleistung vollbracht!  BRAVO!!!! BRAVO!!!!!!!!!

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Das Nachbarschaftsgärtchen

Das Nachbarschaftsgärtchen Max-Winter-Platz im Grätzelzentrum wurde am 28.5.2010 um 15 Uhr  unter Beisein von Herrn Bezirksvorsteher Kubik, Frau Bezirksrat Lorenz, Damen und Herren des Grätzelzentrums und vielen Gärtnern und Gärtnerinnen von Frau Mag. Barbara Hollendonner eröffnet. In der Eröffnungsansprache bedankte sich Frau Mag. Hollendonner besonders bei unserer Pfadfindergilde Roman Köhler für den Bau der Hochbeete.
Unsere Pfadfinderführerin Babsi bemalte mit einigen Pfadfinderkindern und Kindern der Bassena die Hochbeete. In den Beeten grünt und blüht es bereits und die GärtnerInnen tauschen schon fleißig Tipps und Erfahrungen aus. Die Pfadfindergilde Roman Köhler ist stolz, dass sie zum Gelingen dieses Projektes beitragen konnte und im Bezirk so gut aufgenommen wurde.
Nachahmung wird in den anderen Bezirken empfohlen!

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FLOHMARKT  2010

Der Flohmarkt der Pfadfindergruppe 27 fand bei 35° Hitze statt. Der Ansturm an Käufern war wie immer enorm und die Geschäfte gingen gut.

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                                     BERICHT WANDERTAG BURG KREUZENSTEIN 10.7.2010 
 
Unser Wandertag war ein gemütlicher Spaziergang von Oberrohrbach Richtung Burg Kreuzenstein und zurück nach Oberrohrbach.
 
Aufgrund der Tropenhitze hat sich wirklich nur der harte Kern (11 Gildemitglieder und Freunde), unter anderem auch unsere „Wanderfee Ingrid“ um 9 Uhr beim Gasthaus/Heuriger Brucker in Oberrohrbach eingefunden.
Unser Weg führte uns durch Wälder und Felder zur Burg Kreuzenstein und unser erster Höhepunkt war die Flugvorführung auf der Adlerwarte. Wir erlebten eine grandiose Flugshow mit Greifvögeln bei ihren waghalsigen Flugmanövern.
Im Anschluss an die Flugshow haben wir an der Besichtigung und Führung der Burg Kreuzenstein teilgenommen und unser Burgführer frischte mit uns viele alte Sprichworte auf. So erklärte er uns beispielsweise zu der in der Burg vorhandenen Kiste mit Hund am Boden das alte Sprichwort „Du bist auf den Hund gekommen“. Auch der geschichtliche Hintergrund über die Burg Kreuzenstein wurde nicht außer Acht gelassen:
Die Burg Kreuzenstein ist zweifelsohne eine jener Burgen, die gerne von Familien des nahen Wiens besucht wird. Und da sehr viele Familien mit Kindern kommen, um die vermeintlich alten Gemäuer und die fantastischen Vogelschauen zu bestaunen, stört es auch nicht weiter, dass die Burg, ähnlich wie die Burg Liechtenstein, in ihrer heutigen Gestalt ein Nachbau des 19. Jahrhunderts ist. An der Burgstelle hat seit dem 12. Jahrhundert eine Wallburg bestanden, deren Wall noch heute die Burg umgibt. Jedoch wurde im 30-jährigen Krieg die Burg beim Abzug des damaligen Besitzers gesprengt. Die Burg in ihrer heutigen Gestalt wurde im 19. Jahrhundert unter Verwendung von Originalbauteilen durch den Grafen Nepomuk Wilczek wiederaufgebaut. Die Baumaßnahmen begannen 1874 und das Ende ist mit dem Besuch des deutschen Kaisers im Jahre 1906 anzunehmen.
Bevor wir uns auf den Rückweg machten, nahmen wir noch eine Erfrischung beim Burgwirt zu uns. Nach dem Rückweg zu unserem Ausgangspunkt ließen wir den Wandertag im Gasthaus/Heurigen BRUCKER ausklingen.
 
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   ORF-Zentrum am Küniglberg     
                    zum
              ORF Backstage 

Michael Schrenk, szt. selbst Pfadfinder in Wien-Gumpendorf, erläuterte alles zum Thema ORF. Gebäude, der TV-Produktionsbereich, vom täglichen Programm bekannte Studios und immer wieder viele Scheinwerfer und Unmengen von Kabeln erstaunten uns sehr.
Wir hörten viele Stories und G’schichteln in köstlichen Parodien, erlebt in langen ORF-Jahren.
Es war ungemein interessant, zuletzt durften wir im Erlebnisstudio eine Kamera bedienen und Tricks mit Spezialeffekten hautnah erleben – einfach super!

Zum Abschluss konnten wir den Abend mit Brezel, Bier bei Brandauer am Hietzinger Platzl genießen. 

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Pfadfinder feiern 100-Jahr-Jubiläum
 
Im Schlosspark Laxenburg nahe Wien fand ein großes Pfadfinderlager mit rund 6.600 Teilnehmern statt. Mit vielen internationalen Gästen wurde das Jubiläum „100 Jahre Pfadfinder“ in Österreich gefeiert.
Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind aus Europa, Asien, Afrika und Amerika gekommen. Das Lagergelände wurde auf über 2,5 Kilometer Länge und etwa 1,5 Kilometer Breite errichtet.

Über 1.500 Zelte, je fünf Kilometer lange Wasser- und Telefonleitungen sowie Stromleitungen mussten eingerichtet werden.

Für das Treffen wurde ein eigenes Lied komponiert.
 
Für die Teilnehmer hat ein umfangreiches Programm stattgefunden, unter anderem auch Ausflüge nach Wien und Niederösterreich, aber auch Workshops und Abenteuertage. In Österreich sind derzeit rund 85.000 Kinder und Jugendliche bei den Pfadfindern dabei.
 
„urSPRUNG 2010“ war eine bunte Zeltstadt mit 6.600 Einwohnern, einem Postamt, einer Bank, Restaurants, einer Shopping-Meile, einem Kino, einer Tageszeitung und vielen anderen Attraktionen. Mit einfachsten Mittel lebten hier junge und jung gebliebene Menschen aus vielen verschiedenen Nationen friedlich Zelt an Zelt.
 
Gemäß dem Motto „Gestern - Heute - Morgen“ beschäftigten sich die Kinder und Jugendlichen mit den historischen Wurzeln der Pfadfinderbewegung, diskutierten über die Herausforderungen der Gegenwart und dachten über die Zukunft unserer globalisierten Welt nach.

Die Pfadfindergilde Roman Köhler hat sich am Besuchssonntag um 14 Uhr im Gildecafe eingefunden und viele liebe FreundInnen getroffen. Nach Begrüßung von unserem Steinchen hat Hanns Strouhal vom Pfadfindermuseum eine kurze Einführung vor unserem Rundgang durch die bunte Zeltstadt gemacht.
 
Unsere GildefreundInnen sind stolz Pfadfinder zu sein und alle sind einer Meinung:
 
Gestern waren wir schon Pfadfinder, heute sind wir immer noch Pfadfinder. Wir wünschen uns, dass auch morgen der Pfadfindergedanke die nächsten 100 Jahre weitergetragen wird.“ 
 

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Kulturreise nach Böhmen
Märchenschloss Frauenberg in Hluboka, Budweis und Krumau
am 10. - 11.9.2010
 
Böhmen ist eines der historischen Länder Tschechiens. Fremde Einflüsse haben das Gebiet von den Höhen des Böhmerwaldes bis hin zu den Moorlandschaften im Mittellauf der Moldau von altersher geprägt. Selbst in dem kleinsten Dorf spürt man die vertraute Atmosphäre des uralten Kulturerbes.
 
23 Gildenfreunde und Gildenfreundinnen nahmen an der Kulturreise nach Böhmen teil und alle sind pünktlich zur Abfahrt um 7.00 Uhr am Abfahrtsort im 21.Bezirk eingetroffen.
 
Wetter für beide Tage: warm und fast wolkenloser Himmel;
…. na ja, wenn Engerln reisen…………
 
 
 
Unser Reiseverlauf:
 
1.Tag: Anreise Horn – Schloss Hluboka – Budweis
 
Wir sind durch die vertraute Landschaft des südlichen Weinviertels zum Manhartsberg, der als Ostrand des Böhmischen Massivs die natürliche Grenze zum Waldviertel hin bildet, gefahren. Über Horn und Gmünd haben wir Schloss Frauenberg, das auf einem 83m hohen Felsen über der Moldau liegt, erreicht. Hier wurden wir zu einer deutschsprachigen Führung erwartet. Das im Stil der Frühgotik errichtete Schloss wurde im 19.Jh. unter Eleonore von Schwarzenberg in der Kunstrichtung der Renaissance und des Barocks umgestaltet.
Wir haben den Anblick des Märchenschlosses mit seinen Türmen und Basteien, den zahlreichen Erkern und Balustraden, den Zinnen und Schießscharten, sowie den zahlreichen pseudogotischen und romantisierenden Details sehr genossen.
 
Nach dem Mittagessen (mit typischen böhmischen Knödeln) ím Parkhotel haben wir unsere Zimmer bezogen. Am Nachmittag haben wir eine Führung durch die dortige weltberühmte Brauerei in Budweis mit Bierverkostung gemacht und anschließend einen kurzen Stadtrundgang. Das Abendessen haben wir im Parkhotel eingenommen (wieder mit typischen böhmischen Speisen) und den Abend haben wir in einem kleinen Bier-/Weinlokal heiter ausklingen lassen.
 
2. Tag: Krumau – Rosenberg
Nach dem köstlichen Frühstücksbuffet haben wir das Hotel verlassen und sind Richtung Krumau weitergefahren. Die Perle Südböhmens hat unser Herz im Fluge erobert. Der Anblick des hoch auf einem Felsen über der Moldau thronenden Schlosses, die mittelalterlichen Gassen, die zahlreichen Brücken über den windungsreichen Fluss und auch die besondere Atmosphäre dieses Städtchens wird uns unvergesslich bleiben. Nach der Schlossführung haben wir unser Mittagessen in einem typischen kleinen Lokal am Hauptplatz eingenommen und die restliche Freizeit haben wir für einen Stadtrundgang, Besuch des Schiele Museums und Kaffee trinken genützt. Um 16 Uhr haben wir die Rückfahrt über Schloss Rosenberg, Linz, Melk und Krems mit einem Aufenthalt bei einem Heurigen nach Wien angetreten.
Wir haben pünktlich vor 22 Uhr unser Ziel sehr müde und voll von vielen Eindrücken und Erlebnissen erreicht.

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Wiener Weinwandertag am 25.9.2010

Bei unserem Treffpunkt „ STAMMERSDORF 10 Uhr Endstelle Straßenbahn“ sind acht GildefreundInnen trotz schlechter Wettervorhersagen gut gelaunt und voll Elan eingetroffen.
Beim INFO-Stand haben wir uns die Wander- und Stempelkarten abgeholt und sind danach sofort gestartet. Für 3 Stempel auf der Strecke Stammersdorf-Strebersdorf haben alle TeilnehmerInnen eine Wandernadel zur Belohnung erhalten.
Wien und Wein - das gehört untrennbar zusammen. Wien ist die einzige Metropole mit mehr als 700 Hektar Weingärten. Diese produzieren jährlich 19 Millionen Achtel Wein. Der Wiener Wein hat sich in den letzten Jahren Anerkennung erarbeitet und den internationalen Markt erobert.
Aber die Wiener Weinlandschaft kann noch mehr: Die einzigartige Landschaft und die Tradition der Wiener Heurigen machen die Region auch zu einem wichtigen Erholungs- und Erlebnisraum in der Stadt. Zudem produziert etwa ein Hektar Weingarten den Jahressauerstoffbedarf von 25 Menschen.
Wie schön diese Weinberge sind, haben wir am Wiener Weinwanderweg entspannt erkunden können. Verbunden mit vielen Gelegenheiten, die guten Tropfen zu verkosten und den Ausblick über Wien zu genießen.

Unsere Wanderfee Ingrid wurde von ihrem Liebsten gerügt, weil sie ein Stück des Weges im  Heurigenexpress die Landschaft vorbeiziehen ließ und sich dabei ein wenig für den Abschluss der Wanderung entspannt hat.
Der Wettergott meinte es wirklich gut mit uns. Wir haben ohne Regentropfen, aber dafür bei mehreren guten Tropfen und Tiroler Brettljausn im Buschenschank Walter unseren Wandertag ausklingen lassen, wo uns noch weitere Freunde bereits erwartet haben.


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Bericht MIMO im Institut für Pfadfindergeschichte am  6.10.2010
Trotz interessanter Themen „100 Jahre Pfadfinderidee in Österreich“ und „Orden und Ehrenzeichen“ war unsere Gilde leider nicht sehr zahlreich im Pfadfindermuseum vertreten.
Herr Hanns Strouhal, Leiter des Pfadfindermuseums, hat einen sehr interessanten Vortrag von der Pfadfinderidee, die zur größten Jugendbewegung der Welt wurde, gehalten und anschließend konnten wir alle Kostbarkeiten bestaunen und bewundern:
Im Lager urSprung in Laxenburg wurde 100 Jahre Pfadfinder in Österreich gefeiert, doch so genau lässt sich das nicht sagen. Wenn wir das große Österreich der damaligen Zeit nehmen, so gab es bereits früher Pfadfinder, allerdings waren diese nicht innerhalb der heutigen Grenzen beheimatet. 1909 führte Rittmeister Willy Teuber in der k. u. k. Kadettenschule in Strass in der Steiermark erste Übungen nach den Ideen Baden-Powells durch. Er teilte die Schüler in Kleingruppen und führte sie in die Natur. Diese Empfehlung fand Willy Teuber im Buch „Scouting For Boys“. Ein Jahr später begann Lehrer Georg Pfligersdorfer in Wiener Neustadt an der Schule mit Spielen und Übungen nach Ideen BiPis und er verwendete bereits die vorliegende deutsche Übersetzung des Buches „Scouting For Boys“ von Dr. Alexander Lion – „Das Deutsche Pfadfinderbuch“. Beide Herren nahmen aber nicht das Pfadfinderversprechen ab. Erst 1912 begann in Wien unabhängig voneinander an zwei Stellen Pfadfindertum mit allen Erfordernissen, dem Lehren des Gesetzes, dem Ablegen des Versprechens und auch den Spielen, Übungen und Erprobungen wie sie Baden Powell in seinem Buch vorschlug.
Im Mai 1912 entstand im Bereich der Pfarre St. Anton im 10.Bezirk unter der Leitung von Pater A. Köhler eine Gruppe. Im Oktober 1912 bildete sich die bekannte Gruppe in der Apostelgasse im 3.Bezirk unter der Leitung von Emmerich „Papa“ Teuber. Er gilt als Gründer der Pfadfinder in Österreich, da er 1914 den ersten österreichweiten Verband, den „Österreichischen Pfadfinderbund“ ins Leben rief.
Die Entstehung der Pfadfinder in Österreich, mit vielen Ausstellungsstücken aus der Zeit wie Fotos, Uniformteile, Schriften etc. sind nur ein kleiner Teil der Ausstellung „100 Jahre Pfadfinderidee in Österreich“. Weitere Bereiche beschäftigen sich mit positiven und negativen Höhepunkten der österreichischen Pfadfindergeschichte. Die Vitrinen und Wände sind vollgefüllt mit kostenbaren Objekten.
Gildemeister Karl bedankte sich für die ausführlichen Erläuterungen und die interessante Führung durch das Museum.

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Köhler-Keller- Festl
Unter dem Motto: „Arbeiten und feiern mit Freunden“
 
Am 16. Oktober 2010 war es soweit. Nach gründlicher und liebevoller Vorbereitung konnte das „Festl“ unserer Gilde steigen. Dem anfänglichen Gedanken, ein Fest für einen breiteren Publikumsbereich zu gestalten, war nun die Tat gefolgt. Zuerst wurden von der Projektarbeitsgruppe die Grundlagen geschaffen, anschließend folgte die heiße Phase der praktischen Vorbereitungsarbeiten, in die sich der Großteil der Gilde einbrachte.   
 
Die Motivation zum Festl entstand auch aus dem Bewusstsein, unsere Gildenkultur mit einer Öffentlichkeitsveranstaltung abzurunden – im Stadtbereich ein Vorhaben mit besonderen Vorzeichen. Das laufende Projekt der Verkehrsflächenbenennung nach dem Pädagogen und Pfadfinder Roman Köhler hat unserer Gilde auch die Gelegenheit geboten, mit einer kleinen und feinen „Köhler-Dokumentation“ über das Leben und Wirken unseres Gildenamensgebers zu informieren.
 
Unserer Einladung an Altpfadfinder, Jugendbewegung, Gilden und Freunde unserer
Pfadfindergruppe 27 ist ein stattlicher Besucherkreis gefolgt. Das köstliche Buffet, betreut von unseren Damen Bibi und Irene, schmeckte allen vorzüglich und die 3-Mann-Volksmusik unserer befreundeten Gilde Pater Volkmar aus Mistelbach brachte beste Stimmung, die auch zum Mitsingen animierte. Ausgezeichnet wurde unser „Festl“ durch die Anwesenheit der Verbandspräsidentin Andrea Kirchdorfer, des bisherigen Präsidenten Werner Weilguny und unseres Stadtgildemeisters Hans Dufek.
 
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Totengedenken 2010

 
…da schaut der Steffl lächelnd auf uns nieder…!
 
…auf die Gilde Roman Köhler, die sich im Dachstuhl der Domkirche zum diesjährigen Totengedenken eingefunden hat. Kolo, unser Freund aus dem Priesterseminar, hat uns eine super Führung bereitet. Wir erfuhren vieles über die Geschichte von St. Stephan, den Dombau, den Wiederaufbau nach dem Krieg, die Restaurierungs- und Steinmetzarbeiten, verbunden mit vielen G’schichterln. Mit einem Bissen vom Allerheiligenstriezel gedachten wir im Dachstuhl dann auch unserer Toten aus Pfadfindergruppe, Gilde und Familien.
Anschließend besuchten wir die „zwölf Apostel im Keller“ wo der Abend im Gildekreis fröhlich ausklang.

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